Die bekanntesten Düfte auf einen Blick

Seit ewigen Zeiten sind Düfte etwas, was die Fantasie der meisten Menschen anregt. Fast jeder von uns erinnert sich beispielsweise an Gerüche aus der Kindheit, die wenn sie uns einmal erreichen, sofort die Vergangenheit lebendig machen. So ist es mit auch Parfüm. Viele Menschen verbinden mit einer bestimmten Duftnote ein Erlebnis oder ein Gefühl. Schon die alten Ägypter kannten die Geheimnisse der Parfümherstellung.
Die Bezeichnung Parfüm leitet sich wahrscheinlich vom per fumum ‚ was so viel wie „durch Rauch“ bedeutet. Immerhin wurden die ersten Düfte durch das Verbrennen von Kräutern erzeugt. Inzwischen gibt es sogar einen ganzen Roman, der sich nur mit der Herstellung eines perfekten Duftes beschäftigt. Patrick Süskind Werk „das Parfüm“ wurde mittlerweile in 20 Sprachen übersetzt.
Wer sich für ein neues oder anderes Parfüm entscheiden möchte, der hat es schwer. Es gibt viele gute Parfüms, die ihren Preis auch wirklich wert sind. Denken wir nur an solche Klassiker wie Chanel, Hugo Boss und Davidoff. Während unsere Großmütter meist noch vor der einfachen Wahl standen 4711, ja oder nein, ist das Angebot in einer gut sortierten Parfümerie kaum zu überschauen. Die Düfte überbieten sich nicht nur mit ausgefallenen Flacons sondern auch mit außergewöhnlichen Namen.
Prinzipiell unterscheiden sich die Parfüme durch ihre Duftnoten und die Konzentration der Duftstoffe. Diese beeinflussen die Duftintensität und die Duftwirkung. Bei einem Parfüm kann man außerdem auch noch verschiedene Nuancen unterscheiden. Dazu gehören die Kopfnote, die sich gleich nach dem Auftragen entfaltet, die Herznote, die den eigentlichen verweilenden Duft ausmacht und die Basisnote, mit den schweren am längsten erhalten bleibenden Duftstoffen. Bei einem wirklich guten Parfüm gleichen sich diese Noten über alle drei Phasen, sodass es zu keinem großen Unterschied in der Duftwahrnehmung kommt. Diese Eigenschaft weisen vom Prinzip her alle der sogenannten Klassiker auf. Einen harmonischen Duftablauf empfinden wir nämlich als besonders angenehm.
Einen Klassiker in der Parfümbranche darf sich übrigens nur nennen, wer sich mindestens 10 Jahre erfolgreich auf dem Markt gehalten hat. Dazu gehört natürlich Chanel Nº 5, das bereits 1921 auf den Markt kam und immer noch sehr beliebt ist. Hugo Boss kann zwar nicht auf so viele Jahre in der Parfümherstellung zurück blicken, aber seine Herren- und auch Damendüfte haben einen stetig wachsenden Marktanteil zu verzeichnen. Besonders auffällig sind, neben den wirklich angenehmen Düften, die auf den ersten Blick scheinbar recht einfach gestalteten Flacons. Aber auch hier gilt, wie immer wenn es um Parfüm geht: Weniger ist oft mehr.
Bild oben ©Antonia Foy – flickr.com