Burlesque Weihnachten

Burlesque DessousWeihnachten ist die Zeit, in der gern edle verschenkt werden. Die Wäsche-Hersteller haben sich darauf selbstverständlich eingestellt und präsentieren zum Fest der Liebe besonders edle Kollektionen. Die Schweizer Dessousmarke Triumph setzt in diesem Jahr auf das Thema Burlesque.

Inspiration: Erotische Tanzkunst

Rot, Schwarz und Gold sind die dominierenden Farben der Weihnachtsdessouskoollektion von Triumph. Raffinierte Schnitten und Retro-Charme bestimmen das von Push-up-BH, Korsage, Strumpfhalter oder String. Aufwändige Verzierungen erfreuen das Auge des Betrachters, feinste Materialien schmeicheln der Haut der Trägerin. Triumph ist wieder ein echtes Stück Dessous-Kunst gelungen. Als Inspiration diente den Designern die Ästhetik des Burlesque. Seit einigen Zeit liegt die erotische Tanzkunst wieder voll im Trend.

Als Gesicht der Kampagne konnten Triumph Dessous das Top-Model Franziska Knuppe gewinne, die Ende November gemeinsam mit ihren Kolleginnen die Retro-, Corsagen, Strumpfhalter, Strings und Satinnachthemdchen in München der Öffentlichkeit vorstellte. Von Franziska Knuppe signierte Poster mit den Kampagnen-Motiven wurden bei dieser Gelegenheit zugunsten des Vereins zur Unterstützung des Dr. v. Haunerschen Kinderspitals in der bayrischen Landeshauptstadt.

Burlesque liegt voll im Trend

In letzter Zeit kommt der Burlesque-Stil immer mehr in Mode. Spätestens seit dem Film mit Cher und Christina Aguilera ist das Thema vom Subkulturrand ins Zentrum dr Aufmerksamkeit gerückt. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre erlebt die erotische Tanzkunst, deren bekannteste Vertreterin sicher Dita von Teese ist, sein Revival. Die letzte Hochzeit des Burlesque liegt aber schon ein Stück weiter zurück: Im frühen 20. Jahrhundert stellte Burlesque eine Mischung aus Satire, Performance-Kunst und erotischen Tanzeinlagen inklusive Strip-Shows dar, die insbesondere in den USA verbreitet war und hier lange Zeit in Music Halls und Vaudeville-Theatern gepflegt wurde. Ursprünglich bezeichnete „Burlesque“ im italienischen Theater des 17. Jahrhunderts eine Form der Bühnenunterhaltung mit Parodie und grotesker Übertreibung.

Von diesen Wurzeln ist heutzutage selbstverständlich kaum noch etwas zu spüren. Burlesque wird vielmehr als Selbstinszenierung einer Frau verstanden, die ihre weiblichen Reize gezielt in Szene setzt. Konsequenterweise ist hier kein Platz für die viel kritisierten „Magermodels“. Üppige Formen sind quasi Voraussetzung.

Bild oben: © The Lingerie Addict – Flickr.com

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